|
|
|
 |
|
 |
Geschichte |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Die Geschichte des MPIfR
|
|
 |
|
|
Briefmarke der Deutschen Post - Sternbild Schwan, Originalbild von MPIfR (© MPIfR) |
Das Institut wurde im Jahr 1966 von der Max-Planck Gesellschaft als das Max-Planck-Institut für Radioastronomie gegründet.
Die Vorgeschichte
Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts existierte an der Universität Bonn ein eigenes Astronomisches Institut. Es betrieb ein eigenes Radioteleskop von 25 Metern Durchmesser. Das Institut wurde seit 1962 von Prof. Dr. Otto Hachenberg geleitet.
Mit Ausbauplänen wandte sich das Institut an die Volkswagen-Stiftung. Schwerpunkt des geplanten Ausbaus war der Bau und der Betrieb eines neuen, größeren Radioteleskops. Von Anfang an war klar, dass dieses den Etat eines einzigen Universitätsinstituts sprengen würde.
Die Partnerschaft Uni-Bonn – Max-Planck-Gesellschaft
Es traf sich daher glücklich, dass die Max-Planck-Gesellschaft die Gründung eines eigenen Instituts für Radioastronomie plante. Durch die Zusammenlegung der beiden Projekte (Ausbau des Uni-Instituts, Gründung eines eigenen MPG-Instituts) wurde eine rasche Verwirklichung der Pläne möglich.
|
|  |
|
Gründung
|
|
 |
|
|
Prof. Dr. Otto Hachenberg, erster Direktor des Instituts bei der Vorstellung des Modells für das 100-Meter Radioteleskops im Jahre 1967 |
Im Jahre 1966 wurde dann das Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) gegründet. Erster Direktor des MPIfR wurde Prof. Dr. Otto Hachenberg, der gleichzeitig auch das radioastronomischen Institut an der Universität Bonn bis zu seiner Emeritierung leitete.
Schon kurz nach der Gründung konnten die Planungen für den Bau des damals weltweit größten beweglichen Radioteleskops realisiert werden. Die Volkwagenstiftung gab grünes Licht für den Bau. Die feierliche Inbetriebnahme dieses 100-Meter Radioteleskops Effelsberg war dann am 1. August 1972.
Ausbau des Instituts
Zwei notwendige Erweiterungsbauten des Instituts in Bonn wurden im Jahre 1983 und 2002 fertig gestellt.
|
|  |
|
Internationale Kooperationen
|
|
 |
|
|
APEX-Teleskop in Chile |
Im Jahr 2004 begann der Aufbau und die Inbetriebnahme eines 12-Meter Radioteleskops in Chile an der für Submillimeter-Beobachtungen idealen Stelle in der chilenischen Atacama Wüste. Das Projekt heißt Atacama Pathfinder Experiment (APEX). Das Teleskop wird gemeinsam mit der Europäischen Südsternwarte (ESO) und dem schwedischen Onsala Space Observatory (OSO) betrieben.
Heinrich-Hertz-Teleskop
Gemeinsam mit dem Steward Observatorium der Universität von Arizona hat das Institut bis Juni 2004 das 10-Meter Radioteleskop für den submm-Wellenlängenbereich (Heinrich-Hertz-Teleskop) betrieben.
|
 |
 |
|
|
 |
 |
|
© 2010, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn |
|
|