21.01.04 / jn
Der vmeserv75
-Rechner dient
als Hostsystem für die VME-Prozessorboards, die unter
VxWorks laufen. Sie haben keine eigenen Festplatten, sondern laden
ihr Betriebssystem und Programme vom vmeserv75. Dazu gehören
momentan der 8192-Kanal-Autokorrelator (AK90) und das
VME-Frontend. Das Laden geschieht, wenn der RESET-Knopf
gedrückt wird bzw. wenn das Gerät bzw. Crate eingeschaltet
wird. Wenn der vmeserv75 nicht verfügbar ist, können
die Prozessorboards nicht geladen werden und somit könnte
der AK90 bzw. das Frontend nicht benutzt werden. Für
diesen Fall dient der master-Rechner als Backup-System,
von der die VxWorks-Prozessoren laden können.
Der Hostrechner für die VME-Prozessoren ist in
ihrem
jeweiligen Boot-Menue festgelegt und muss in einem solchen Fall
manuell geändert werden. Die restlichen Festlegungen
bleiben erhalten.
Für den AK90
gilt folgendes:
Zunächst ein alphanumerisches Terminal hinten im
Schrank an
Buchse SP1 (serieller Port 1) anschliessen. Danach den Reset-Knopf
(vorne) drücken. Auf dem Terminal
erscheinen
die Boot-Ausgaben von VxWorks:
VxWorks System Boot
Copyright ... und andere Infos
....
Press any key to stop auto-boot
8 ..
An dieser Stelle muss irgendeine Taste innerhalb 8
Sekunden
gedrückt werden, um den Autoboot-Vorgang zu stoppen. Dann
erscheint
[VxWorks Boot]:
Jetzt hat man die Möglichkeit, sich die
Boot-Parameter
anzusehen bzw. sie zu ändern:
[VxWorks Boot]: p
bedeutet "Zeige Boot-Parameter" (print)
[VxWorks Boot]: c
bedeutet "Ändere Boot-Parameter" (change)
Nach der Eingabe von "c" werden nachfolgend alle
Parameter angezeigt. Durch <return> bleibt
die alte Eingabe erhalten, durch direktes Neueingeben
auf der Zeile wird geändert. Geändert werden
muss nur:
host name : vmeserv75 master
host inet (h) : 134.104.64.75 134.104.64.243
Wenn alle Parameter durch sind erscheint wieder [VxWorks
Boot]: .
Mit der Eingabe "p" kann man sich noch einmal alle
Parameter anzeigen lassen und, falls sie richtig sind, kann man am
besten durch Aus- und Wiedereinschalten einen neuen Bootvorgang
veranlassen.
Die hierdurch eingesetzten neuen Boot-Parameter
bleiben im
nichtflüchtigen RAM des Prozessors erhalten, auch falls er
spannungslos sein sollte. D.h. bei allen folgenden "Boots"
wird immer wieder von der "master" geladen.
Für den
Frontend-PowerPC (im
Steuerraumschrank) gilt folgendes:
Das Terminal wird hier an der Rückseite des
VME-Frontend
Crates auf die Buchse COM1 gesteckt.
Danach den Reset-Knopf vorne am
Prozessorboard
(RST) drücken oder Crate aus- und
wiedereinschalten.
Danach gilt dasselbe wie im oberen Fall
für den
AK90.
Geändert werden muss hier ebenfalls nur:
host name : vmeserv75 master
host inet (h) : 134.104.64.75 134.104.64.243